Oberstufentheater

Wer Theater spielt, der merkt bald, dass es nie damit getan ist, einen Text auswendig zu lernen und den wiederzugeben. Theater braucht Bilder - „Bühnenbilder" -, braucht Requisiten, braucht Musik und unendlich viele gute Ideen. Im Theater gibt es kein Zuviel und keine Grenzen. Wer etwas weiß, wer etwas kann, wer etwas organisiert, der bereichert das Ergebnis am Ende
Wer Theater spielt, muss sich trauen vor den anderen und später vor dem Publikum, man muss etwas zeigen, das sich nicht einfach als richtig oder falsch, als gut oder schlecht bewerten lässt. Wer etwas auf einer Bühne spielt, der versucht, etwas tief in einem anderen Menschen zu berühren, der kann auch scheitern. Aber nur, wer das Scheitern wagt, kann unendlich viel gewinnen.

 

Wir treffen uns immer am Montagnachmittag. Nach kurzen Aufwärmspielen proben wir an unseren Stücken, die dann im Lauf des Schuljahrs aufgeführt werden. Wir haben keine Angst vor den großen Klassikern der Weltliteratur, trauen uns an hochaktuelle zeitgenössische Texte heran und wagen gelegentlich auch eine Eigenproduktion.

 

Hier eine kleine Auswahl aus den vergangenen Jahren:

 

2015

„Was ihr wollt“ von Shakespeare

„Don Juan“ von Molière

2014

„Ulysses“ von Ludvig Holberg

„Science in Fiction“, Eigenproduktion

„Hamlet“ von William Shakespeare

2013

„Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare

2012

„Die Bluthochzeit von Parma“ von Homer Berndl

2011

„Faust“ von Goethe

„Fall“, Eigenproduktion nach einer Geschichte von Tolkien