Davon kann sogar Trump noch lernen

Große Intelligenz, rasche Auffassungsgabe, umfassendes Sprachvermögen und ein stets fairer Umgang mit der Gegenseite – was sich liest wie ein Anforderungsprofil für eine zukünftige Bundeskanzlerin, stellten auch in diesem Schuljahr wieder verschiedene Schülerinnen der 9. bis 12. Jahrgangsstufe im Rahmen von „Jugend debattiert“ unter Beweis. Eine messerscharfe Argumentationsführung und hohe Sprachfertigkeiten waren deshalb gefragt, als sie sich am 17. und 21. Januar 2019 über Streitfragen wie „Soll ein Schulfach „praktische Lebensführung“ eingeführt werden?“ (9. Klasse) oder „Soll in Deutschland ein generelles Tempolimit auf Autobahnen eingeführt werden?“ (Oberstufe) austauschen durften. Viktoria Hartmann, Vivien Fünfer (beide 9b), Annika Reinsch sowie Sabrina Musacchio (beide 9a) lieferten sich schließlich im Barbarasaal ein hochklassiges Finale.

Annika und Vivien waren es dann auch, welche die Sekundarstufe I des Stetten-Instituts wenig später gebührend beim Augsburger Regionalwettbewerb vertreten konnten.

 

Erfolg im Regionalwettbewerb

Am 14.2. bereitete schließlich Hannah Augustin (Q12) im Augsburger Rathaus dem Stetten das vielleicht größte Valentinstagsgeschenk, indem sie sich in einer anspruchsvollen Finaldebatte, der inhaltlich selbst so manch politischer Vertreter nicht gewachsen schien, den verdienten Vizetitel in der Sekundarstufe II sicherte. Ihre scharfsinnigen Argumente zur Frage „Sollen Bürger per Losverfahren zur Mitarbeit im Gemeinderat verpflichtet werden?“ überzeugten letztlich die Jurymitglieder umfassend, sodass Hannah nun Mitte April das Stetten-Institut beim bayerischen Landesentscheid in München vertreten darf. Wenn sich da mal nicht so manch ein Politiker eine Scheibe abschneiden könnte…